TSV Lauf | Damen-Derby bleibt ohne Sieger

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Damen-Derby bleibt ohne Sieger

Autor: Tischtennis TSV Lauf
Kategorie: Tischtennis , 
10.03.2018

Im Bayernliga-Derby verloren Christina Küber (links) und Saskia Ermer vom TSV Lauf ihr Doppel gegen Sandra Pöllet und Sabine Rahm vom CVJM Lauf knapp.

LAUF – Viel geboten war in der TSV-Halle, wo das Lokalderby in der Tischtennis-Bayernliga zwischen TSV Lauf und CVJM Lauf nach großem Kampf 7:7 endete. Parallel dazu fuhren die Herren des TSV in der Bezirksliga einen wichtigen Sieg gegen den Abstieg ein.

Wie immer, wenn die besten Laufer Teams im Damentischtennis aufeinandertreffen, waren Ehrgeiz und Siegeswillen groß. Und auch das Publikumsinteresse war beträchtlich. In der Vorrunde konnte sich der TSV gegen ersatzgeschwächte Damen vom CVJM noch knapp durchsetzen. Nun, in eigener Halle und gegen einen CVJM in derzeitiger Bestbesetzung, ging es auch darum, die Tabellenspitze nicht aus den Augen zu verlieren. Von Beginn an entwickelte sich eine äußerst spannende und unterhaltsame Begegnung. Beide Doppel wurden erst im fünften und letzten Satz entschieden. An Tisch eins setzten sich Sandra Pöllet und Sabine Rahm vom CVJM gegen Saskia Ermer und Christina Küber durch, während an Tisch zwei Susanne Spörrer und Sabine Führling vom TSV gegen Lisa Sölch und Christina Barth das bessere Ende für sich hatten.

Im vorderen Paarkreuz gingen die nächsten beiden Spiele an den CVJM. Besonders eng war dabei der Sieg von Noppenspielerin Rahm gegen Ermer. Dennoch sollte dies keine Vorentscheidung sein, denn im hinteren Paarkreuz glichen Führling und Küber mit zwei klaren Siegen die Partie sogleich wieder aus.

Offensives Feuerwerk

Ein besonderer Genuss für die Zu- schauer war das anschließende Match der beiden offensiven Spitzenspiele- rinnen Ermer und Pöllet, das in vier Sätzen an den TSV ging. Beim Stand von 5:4 für den TSV kam der Begegnung Küber gegen Barth eine spielentscheidende Bedeutung zu. Der erste Satz ging in der Verlängerung knapp an Barth, die Sätze zwei und drei konnte Küber klar dominieren, dann aber, nach einer klugen taktischen Umstellung, brachte Barth den Sieg im fünften Satz nach Hause.
Somit waren die Weichen auf Unentschieden gestellt. In den abschließenden Einzeln gab es keine Übraschungen mehr. Nutznießer der gerechten Punkteteilung waren vor allem die beiden Teams der SpVgg Greuther Fürth, die sich dadurch an der Tabellenspitze festsetzen konnten. Auf Platz drei folgt der TSV, auf Platz vier der CVJM. In dieser Konstellation hat es nun vielleicht ausgerechnet das Team vom CVJM in der Hand, mit einem Sieg am 14. April im Heimspiel gegen Fürth die Aufstiegschancen des TSV zu bewahren.

Herren punkten gegen Abstieg

Zeitgleich empfing in selbiger Halle die erste Herrenmannschaft des TSV die Gäste vom ESV Treuchtlingen zum Abstiegskrimi in der ersten Bezirksliga. Nach den Doppeln stand es 2:1 für Treuchtlingen. Und nachdem auch noch Laufs Spitzenspieler Stefan Grabe überraschend gegen Raphael Leibig verloren hatte, befand sich der TSV schon auf der Verliererstaße.
Dann aber konnte das starke mittlere Paarkreuz mit Markus Bauer und Rainer Triebel zwei knappe Fünfsatzsiege einfahren und die Mannschaft zurück ins Spiel bringen.
Im zweiten Durchgang nahm dann auch das vordere Paarkreuz Fahrt auf. Grabe und sein Bruder Thomas Godek konnten ihre Begegnungen klar gewinnen. Den Siegpunkt zum 9:6 erzielte letztlich ausgerechnet Ersatzspieler Sebastian Pietrzak mit einer konzentrierten Leistung über fünf Sätze. Der TSV kann somit in der Tabelle zu Treuchtlingen aufschließen und im Abstiegskampf wieder Hoffnung schöpfen.

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