2002: Das Jubiläumsjahr

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Georg Lage hält die Festrede. Im Hintergrund der damalige Spielmannszug.

Ganz im Zeichen des 100-jährigen Vereinsjubiläums steht das Jahr 2002. Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen feiert des TSV Lauf das gesamte Jahr über ununterbrochen und eröffnet seine fertiggestellten Neubauten.

Im Januar und Februar gehen die 13. Stadtmeisterschaften im Breitensportkegeln, eine Jugenddisco und mehrere Faschingsveranstaltungen über die Bühne.

Am 16. März 2002 findet ein groß angelegter Festakt zu Einweihung der neuen Baulichkeiten statt. Der TSV verfügt nun über einen Gymnastikraum, Übungsräume für die Musiker und moderne Umkleide- und Sanitärräume. Insgesamt sind 830 Quadratmeter an zusätzlicher Nutzfläche gewonnen. Die Anbauten sind um die bestehende Turnhalle errichtet und bilden ein stimmiges Ensemble. Der 2. Vorsitzende, Konrad Hofmann, beendet seine Bauleitung erfolgreich und der Vereinskassier, Klaus Schmidt, wickelt alle finanziellen Angelegenheiten mit höchstem persönlichem Einsatz ab. Beim Festakt sind anwesend der 1. Bürgermeister Rüdiger Pompl, die Stadträtinnen und Stadträte Anja Alff, Ursula Hoyer, Lothar Hauck, Günther Heidenreich, Karl-Heinz Herrmann, Christian Mayer, Adolf Pohl, Gottfried Siebel und Matthias Szikal, weiterhin Landrat Helmut Reich und die Kreisrätin Agnes Hauck und die Kreisräte Hans-Joachim Dobbert, Siegfried Rückriegel und Kreis- und Stadtrat Günther Zeltner, aber auch die Landtagsabgeordneten Kurt Eckstein und Helmut Ritzer sowie die Bundestagsabgeordneten Hans-Georg Hauser und Verena Wohlleben. Es besteht wirklich hohes öffentliches und politisches Interesse an den Geschehnissen beim TSV. Stadtpfarrer Friedhelm Beck weiht die Gebäude ein. Mit einem bunten Showprogramm wird der Festakt abgeschlossen.

Im Jahr 2002. Vorne Christiane Pape-Weninger, die erfolgreichste Sportlerin des TSV aller Zeiten. Im Tischtennis der Behindertensportler erreichte sie Paralympicsiege, Weltmeister-, Europameister- und Deutsche Meistertitel en masse.

Noch im März werden die Kreismeisterschaften der Sportkegler von Gut Holz 1923 durchgeführt, im April folgen gleich die Bezirksmeisterschaften Mittelfrankens. Die Badmintonabteilung veranstaltet ein Mini-Mannschafts-Turnier und den Team Cup 2002 mit 80 Aktiven am Start.

Im Mai findet ein 4-tägiges Superfußballwochenende statt. 38 Juniorenmannschaften nehmen teil.

Fast zeitgleich begrüßt Gut Holz 66 insgesamt 60 Mannschaften aus ganz Bayern zum Jubiläumskegelturnier, denn die Breitensportkegler von GH 66 feiern ihr 25-jähriges Bestehen. Zudem ziehen sie auch die Bayerischen Jugendmeisterschaften für Freizeitkegler mit vollem Erfolg durch. Tanja Dobrogotz verteidigt auf der heimischen Anlage ihren Titel und Marco Tönjes wird Bayerischer Jugendmeister.

Rene Petche wird Bayerischer Meister im Einzel der Badmintonspieler.

Christiane Pape-Weninger holt sich den Tischtennis-Weltmeistertitel in Taipeh, Taiwan, bei den Behindertensportlern.

Ursula und Thomas Herrtrich gewinnen im Badminton die Südostdeutschen Meisterschaften.

Stefan Schenk legt den 4. DAN im Shotokan-Karate ab. Die Prüfung dauert 5 Stunden. Markus Popp erhält das Diplom für den 2. DAN.

TSV-Festzelt auf der Heldenwiese, eine im wahrsten Sinne des Wortes heisse Veranstaltung.

Im Juni präsentiert sich der TSV im eigenen Festzelt auf der Heldenwiese der Bevölkerung. Im Rahmen der Großveranstaltung stellen sich alle beim TSV angesiedelten Gastvereine vor. Der Spielmannszug begleitet das Programm mit den „Kuni-Hill-Runners“, der Singgemeinschaft Lauf und dem Ballettzentrum Lauf. Auf der Heldenwiese findet eine Flugshow mit Modellflugzeugen des Fliegerclubs aus Nürnberg statt. Zeitgleich läuft das Radrennen der RSG rund um das Festzelt. Die Abteilungen des TSV zeigen ihr Können. Ob Kinderturnen, Streetdance, Showdance, ThaiBo oder Fechten, jeder Besucher wird angesprochen. An den Infoständen präsentieren sich der Dartclub Meistertrunk, der Gehörlosenverein Lauf, der Kegelverein GH 66, die Singgemeinschaft Lauf, die LG Lauf und der Fliegerclub Nürnberg. Mittels einer ständig laufenden DIA-Präsentation wirbt der TSV für seine Abteilungen. Die „Chains“ spielen im Zelt.

Marlene Mortler, erste stellvertretende Landrätin, schickt die Landkreisläufer auf die Strecke.
125 Jahre Pegnitztalbahn - der TSV Spielmannszug begrüßt die Fahrgäste und Gäste des Museumsfestes
Massenandrang bei der Übertragung des Fußball-WM-Endspiels 2002 Deutschland - Brasilien

Der TSV richtet die Siegerehrung zum 3. Landkreislauf in seinem Festzelt aus. Mitglieder des Vereins übernehmen zudem die Betreuung von zwei der 12 Etappen des Landkreisrennens. 234 Mannschaften und über 2.800 Läufer sind am Start. Der TSV Lauf stellt 8 Mannschaften und erhält dafür den Sonderpreis für den Verein mit den meisten Startteams.

300 Schüler bevölkern am Sporttag die Hallen, Kegelbahnen und Spielplätze beim TSV.

Auch das 24. Laufer Altstadtfest fällt in die Zuständigkeit des Jubelvereins. Nach 1982, 1989 und 1995 richtet der TSV erneut das Spektakel in der Innenstadt aus. Nicht nur der Marktplatz, sondern die gesamte Altstadt von der Wasserbrücke bis zur Saarstraße, vom Nürnberger Tor bis zum Hersbrucker Tor und vom Stadtgraben bis zur kompletten Spital- und Barthstraße, bilden eine einzige große Partyzone. Erstmalig wird der ökumenische Gottesdienst am Sonntagvormittag abgehalten. 2.000 Fußballfans verfolgen am Sonntagnachmittag das Fußballweltmeisterschaftsendspiel in Yokohama zwischen Deutschland und Brasilien auf einer Großleinwand am Marktplatz. Deutschland verliert 0:2. Die heimatliche Presse lobt die hervorragende Organisation des Altstadtfestes durch den TSV Lauf.

Die Fechter sind im Juli Gastgeber der Bezirksmeisterschaften für Schüler und Jugendliche. Das Jugendfußballturnier um den Sparkassenpokal findet an 5 Tagen statt. 124 Mannschaften tragen über 350 Spiele aus. Der Spielmannszug organisiert zusammen mit dem Laufer Industriemuseum (10-jähriges Jubiläum) und dem Laufer Stadtverkehr (10-jähriges Jubiläum) das Museumsfest. Rund 2.000 Menschen besuchen die Veranstaltung. Zeitgleich findet das Jubiläum „125 Jahre Pegnitztalbahn“ statt. Am Wochenende fahren alte Dampfloks nach Lauf und der Spielmannszug begrüßt die einfahrenden Züge und unterhält die wartenden und ankommenden Fahrgäste mit großem Erfolg an beiden Tagen.

Im August werden die Tennis-Stadtmeisterschaften im Seniorendoppel ausgetragen.

Die Hämmernkirchweih im September steht ganz im Zeichen der 100-Jahrfeiern. Zu Gast sind der Spielmannszug ‚Jahn Forchheim‘, die Feuerschützenkompanie ‚Grenzfähnlein‘ aus Furth im Wald, der Spielmannszug aus Stephanskirchen, die Landsknechtgruppe des Altdorfer Wallensteinvereins, der Spielmannszug aus Röthenbach, die ‚Königlich bayerische Bürgerwehr Artillerie‘ aus Wolkersdorf sowie die heimischen Gruppen, der Spielmannszug der Laufer Schulen und die Haberlohmusikanten. Der Spielmannszug des TSV Lauf tritt als Ausrichter der Kirchweih auf. Günther Heidenreich nimmt letztmals die Rolle des Torwächters am Rußigen Aidt wahr. Der 3te Bürgermeister der Stadt Lauf, Adi Dienstbier, muss den 1ten Bürgermeister, Rüdiger Pompl, als Pfleger beim Aidt vertreten und bittet nach dem Schauspiel die Bürger zum Festplatz in die Hämmern. „Folgt uns zum Essen und Trinken“  ruft er in die Menge und dazu donnern die Salven der Schönberger Böllerschützen.

Ganz großer Auftritt der kleinsten Musiker beim "etwas anderen Konzert" in der Bertleinaula

Schon lange vor Beginn der Veranstaltung ist im Oktober die Bertleinschule überfüllt. Der Spielmannszug hat zum „etwas anderen Konzert“ geladen. Mit einem weit gespannten musikalischen Bogen treffen die Spielleute voll den Geschmack des Publikums. Vom „Bayerischen Diatonischen Jodelwahnsinn“ bis „Whiskey in the Jar“ ist für jeden Besucher etwas dabei. Die Showtanzgruppe ‚Just for Fun‘ imponiert mit ihrem Auftritt aus „Lord of the Dance“. Der Abend gilt als musikalische Trendwende bei den TSV-Spielleuten. Danach nennen sie sich „Moderner Spielmannszug“ und stellen ihr gesamtes Repertoire konsequent auf Rock- und Popmusik um.

Am 12. und 13.Oktober 2002 finden die Kreismeisterschaften im Tischtennis in der TSV-Halle statt. TSV-Spieler Stefan Grabe gewinnt gleich alle drei Konkurrenzen der Herren-A-Klasse.

Der Moderne Spielmannszug gründet im Oktober eine Cheerleadergruppe.

Mit einem großen Festabend im November endet das Jubiläumsjahr 2002. Der Zusammenhalt der Vereinsmitglieder und die gegenseitige Unterstützung in einer Vielzahl von durchgeführten Veranstaltungen haben sich als großartig erwiesen. Völlig zu recht feiern sich die TSV’ler zum Jubelende nochmals selbst und wiederholen das Ganze im Dezember bei der großen Weihnachtsfeier.

Selbstredend, dass der Verein in jedem Jahr beim Kunigundenfest und beim früher so genannten ‚Nationalitätentag‘ dabei ist und die Hämmernkirchweih veranstaltet. Dazu kommen die jährlichen Beteiligungen am Ferienprogramm, diverse Jahreshauptversammlungen der Abteilungen und des Gesamtvereins, die Grillfestivitäten, Zeltlager, Wanderungen, Radausflüge und Weihnachtsfeiern. Die Musiker bewältigen eine Vielzahl von Auftritten auch außerhalb der Landkreisgrenzen.

Ausgesprochen großer Beleibtheit mit dementsprechendem Zulauf erfreuen sich die Fitnessabteilungen vom Kinderturnen bis hin zur Seniorengymnastik.

Die Jugendfußballer haben in jeder Altersklasse mindestens eine Mannschaft im Spielbetrieb. Die Seniorenelf, die Erste, ist seit 2 Jahren von den Verbandsspielen abgemeldet. Rüdiger Volkmann baut als Abteilungsleiter zusammen mit Trainer Frank Zeitler ab 2002 ein neues Fußballteam der Senioren auf. Die Showdancegruppe „Just for Fun“ macht mit jedem ihrer Auftritte Furore und beim Streetdance sind viele Jugendliche aktiv.